Fettsäureanalyse

 

Die Fettsäureanalyse misst insgesamt 26 Fettsäuren (entsprechen mehr als 99% aller Fettsäuren im Körper) und dient als Grundlage zu verschiedenen gesundheitlichen Analysen. Die Analyse wird bei einem unabhängigen, führenden Speziallabor für Fettsäureanalysen durchgeführt.

Warum aber sind Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren so wichtig für uns? Und warum ist das Verhältnis Omega 6/3 so wichtig?

Omega-3 und Omega-6- Fettsäuren wirken auf zwei Arten. Zum einen sind sie für die Struktur unserer Zellen wichtig, zum anderen ermöglichen sie bestimmte Stoffwechselfunktionen. Der Knackpunkt ist, dass wir die beiden ungesättigten Fettsäuren nicht selber herstellen können. Gesättigte Fettsäuren hingegen kann unser Körper selbst aus einfachen Bestandteilen synthetisieren.

Wozu brauchen wir Fettsäuren? Was haben sie für positive Eigenschaften?

  • Fette sind Bestandteil der Zellmembranen
  • Fette ermöglichen eine konzentrierte Speicherung von Energie
  • Fette isolieren und regulieren Körperwärme
  • Fette untersützen die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen
  • Fette verlängern das Sättigungsgefühl
  • Fette werden für die Bildung von Hormonen benötigt
  • Fette ermöglichen die Aufnahme von Mineralien im Darm
  • Fette werden für die Aufnahme von Calcium im Skelett

Fett hat also alles andere als schädliche Eigenschaften! Schon der alte Paracelsus wusste, dass “allein die Dosis macht, ob ein Ding ein Gift ist oder nicht”. Das ist beim Fett nicht anders. Zu viel kann genauso schlecht sein wie zu wenig. Neben der Quantität ist aber auch noch die Qualität entscheidend. Fett ist nicht gleich Fett. Olivenöl extra vergine ist nicht mit Schweineschmalz zu vergleichbar. Ein qualitativ hochwertiges Fischöl ist etwas anderes als ein Sonnenblumenöl, welches zum Braten von Schnitzeln verwendet wird.

Aus Omega-3 werden die “guten Prostaglandine” (Botenstoffe) gebildet. Sie werden als gut klassifiziert, weil sie die folgenden Eigenschaften haben:

  • Thrombozytenaggregation ↓
  • Gefässerweiterung ↑
  • Entzündung ↓
  • Schmerz lindern ↓
  • Zellteilung ↓
  • Immunsystem ↓↑
  • Hirnfunktion ↑

Die Thrombozyten sind unsere Blutplättchen. Um ein Gerinnsel zu bilden und uns bei einer Verletzung vor dem Verbluten zu schützen, müssen diese verklumpen (aggregieren). Wenn sie das aber schon im Gefäss tun, weil bestimmte Risikofaktoren vorliegen, dann kommt es zu einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall. Eine gute Versorgung mit Omega-3 macht die Zellmembranen der Erythrozyten elastischer, sie können dadurch besser durch die Kapillaren (Haargefässe), die teilweise kleiner sind als die Erythrozyten, flutschen, die Blutviskosität (Dickflüssigkeit) wird also herabgesetzt. Die anderen Wirkungen erklären sich von selbst. Beim Immunsystem ist man vielleicht überrascht, dass ein Pfeil nach oben und einer nach unten zeigt. Das hat damit zu tun, dass Omega-3 ein schwaches Immunsystem stärkt, aber ein überschiessendes Immunsystem bei Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder Asthma nach unten reguliert. Omega-3 ist also ein perfekter Immunregulator, es bringt das Immunsystem in ein natürliches Gleichgewicht.

Von hoher Bedeutung: das Gleichgewicht aus Omega-3 und Omega-6

 

Die Wirkung von Omega-6 brauchen wir einzeln nicht zu erwähnen, es ist das Gegenteil von Omega-3. Die Gerinnungsneigung wird verstärkt, die Entzündungsneigung erhöht usw. Weshalb nimmt dann der Körper Omega-6 überhaupt auf? Wenn es so schädlich wäre, hätte die Natur im Laufe der Evolutionsgeschichte Mittel und Wege gefunden, um Omega-6 zu neutralisieren. Die Natur macht doch schliesslich nichts ohne Sinn.

Wir brauchen auch die sogenannten “schlechten” Prostaglandine aus Omega-6. Bei einer Verletzung muss die Gerinnung funktionieren, die Blutgefässe müssen sich zusammenziehen können, z.B. bei einer Verletzung oder wenn der Blutdruck in unseren Gefässen zwingend aufgebaut werden muss. Und wir müssen im Falle einer Infektion auch eine richtige Entzündung entwickeln können, um die gefährlichen Krankheitserreger abzuwehren.

Nicht die “guten” Prostaglandine aus Omega-3 sind gut und die “schlechten” Prostaglandine aus Omega-6 schlecht, sondern das Ungleichgewicht zwischen den Polen ist schlecht. Dieses Ungleichgewicht ist vermutlich eine der Hauptursachen für die meisten Zivilisationskrankheiten, also Erkrankungen, die in den Industrieländern in den letzten zwei bis drei Generationen explodiert sind und für einen rapiden Anstieg der Gesundheitskosten mitverantwortlich sind!

 

Omega-3 im Sport

 

Ganz abgesehen davon, dass das menschliche Gehirn zu 60% aus Fett besteht, hat Omega-3 auch für Sportler eine grosse Bedeutung. In verschiedenen Versuchen wurde bei Sportlern die Omega-3 eingenommen hatten bei gleicher Belastung deutlicher weniger Muskelkater entstand und auch die Herzfrequenz im Durchschnitt 10 bis 20 Herzschläge tiefer war.

Mit der Fettsäureanalyse können wir diese wichtigen Werte genau ermitteln.
Die Analyse kostet 140 SFr. exkl. Beratung.

 

Hier sehen Sie Beispiele für Auswertungen mit relativ guten Werten und relativ schlechten Werten.

Quelle: Omega-3 Öl des Lebens für mehr Gesundheit – Dr. med Volker Schmiedel. Das Buch, wie auch die Öle können Sie bei uns beziehen.

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